Wer bin ich? Keine leichte Frage! Abenteurer, Freigeist, Reisender, Träumer, Denker, vielleicht von allem ein bisschen. Naja, was auf jeden Fall feststeht ist wohl mein Name: Max. Ach ja, und natürlich auch meine tiefe Naturverbundenheit, meine Leidenschaft zum Fotografieren und Reisen, meine häufigen Fluchtversuche aus der Stadt hin zu ruhigen und verlassenen Wäldern und Bergen, meine ständige Suche nach Sinn, Fragen und Antworten des Lebens, sowie Orten der Stille. Bei weiterer Ausführung könnte diese Liste noch ganz schön lang wer­den. Bevor ich es vergesse, eine Sache noch: Ich liebe Tee! Wenn du dich jetzt schon mit einer meiner Leidenschaften identifizieren kannst, bist du genau richtig hier. Falls nicht, lies weiter und lass dich überzeugen.

Du stellst dir jetzt bestimmt die Frage wieso ich das hier mache und welches Ziel ich damit verfolge. Diese Frage habe ich mir auch oft gestellt, meine Antwort hat sich nie verändert, jedoch mit der Zeit umfassender. Gut; beginnen wir mal ganz am Anfang: Wie kam ich auf die Idee eine eigene Website zu erstellen? Das erste Mal kam mir diese Idee nach meiner ersten gro­ßen Auslandsreise, durch den Westen und viele der Nationalparks Nordamerikas. Eine Reise, die mich und meine Einstellungen zu vielem grundlegend verändert hat. Mein Blickfeld wurde erweitert, und auch meine Liebe zur Natur und dem Reisen geweckt. Während der Reise hatte ich sehr viel fotografiert und als ich wieder in Deutschland war und mir die Bilder anschaute, spiegelte jedes Bild eine für mich einzigartige Erinnerung wider. Der Satz kommt ja nicht von irgendwoher: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“ So dachte ich, eine Onlinegalerie meiner Fotos an denen ich jeden teilhaben lassen kann wäre doch eine schöne Idee. Mit der Zeit konkretisierte sich dieser Gedanke und es kamen immer wieder neue Ideen hinzu. Zum Bei­spiel einen Blog mit Reiseberichten und Informationen zu erstellen, Videos hochzuladen usw.

Jedoch fehlte noch die Quintessenz. Zu jener Zeit fing ich an, tiefgründig über mich, mein Leben und den Sinn im Allgemeinen nachzudenken. Das Leben – endlos, endlich, vergäng­lich? Diese Fragen stellt sich wohl jeder von uns früher oder später. Und es wird nie eine konkrete Antwort darauf geben. Ein Satz jedoch, den ich durch Zufall las, ließ mich aufhorchen und verschaffte mir Klarheit in diesem Gedankenchaos. Nun hatte ich zwar noch nicht die Frage nach Sinn und Bestimmung geklärt, jedoch wusste ich schon etwas mehr, worauf es im Leben ankam. Nun gut, ich werde dir nicht länger vorenthalten was ich gelesen habe: In dem besagten Satz ging es darum, was man in seinem Leben alles erreichen kann, wie man die Zeit nutzt und auf was man zurückblicken wird, wenn es sich dem Ende zuneigt. Man wird auf sein eigenes Museum herabschauen, welches mit Eindrücken und Erinnerungen gefüllt ist, die man in all den Jahren seines Lebens gesammelt hat.

Diese ganzen Erinnerungen sind Bilder, ja Kunstwerke die du selbst geschaffen und gesammelt hast. Bei dir Zuhause, allein, auf dei­nen Reisen, mit deinen Freunden, mit der Familie. Alles ist archiviert in deinem eigenen Mu­seum und es liegt nur an dir, es zu füllen. Ein unglaublich schöner Gedanke wie ich finde; ein Satz, der in mir ein Feuer entfachte und der mich über mein bisheriges Leben nachdenken ließ. Worauf kommt es an? Was will ich wirklich? Schwierige Fragen, jedoch gibt es auch dafür Antworten. Ich setzte mich grundlegend mit mir, meinem Leben und meinen Interessen ausei­nander. Da ich nun aufgrund meiner Reise, des Satzes und wochenlangem philosophieren wusste, dass ich all die Schätze der Natur in jedem Winkel der Erde sehen will, wurde mir klar, wofür ich arbeiten und wonach ich mein Leben ausrichten würde.

Vieles, was mir zuvor wichtig war rückte in den Hintergrund. Konsum, die Meinung anderer und das ständige Vergleichen seiner selbst mit falschen Idolen spielten für mich keine Rolle mehr. Wozu mehr Kleider, wenn der Schrank voll ist? Wieso rechtfertigen müssen für eine Frisur, ein Tattoo, eine Entschei­dung. Wir alle kritisieren uns und unsere Mitmenschen viel zu sehr, anstatt einfach zu tolerie­ren und wortlos zu akzeptieren. Ich fühlte mich zum ersten Mal befreit von gesellschaftlichen Zwang und übermäßiger Selbstkritik. Ab jetzt wollte ich mich nicht mehr behelligen lassen und war bereit, meinem eigenen Pfad zu folgen. Wie du dir bestimmt schon denken kannst, kam ich auch so zum Namen dieser Website. Allerdings meine ich damit nicht ausschließlich: Folge mir. Sondern auch: Folge dir selbst und deinem Weg. Lies dir denn Satz durch und du wirst erkennen, dass auch du losgelöst von jeglichen Zweifeln oder den Meinungen anderer genau den Weg gehen soll­test, den allein du beschreiten möchtest. Somit war mir nun auch klar, dass diese Website hier ein Ort der Eindrücke, des Austauschens, der Informationen sein soll, wie auch der Anregung, seinen eigenen, selbstgewählten Weg zu beschreiten.

Sicherlich gibt es noch viel mehr, was ich dir über mich sagen könnte, aber wäre das wirklich relevant? Ich hoffe einfach, dass ich jeden dazu anregen kann, ein bisschen mehr über sein Leben nachzudenken und dieses, sowie sich selbst zu reflektieren. Nebenher freue ich mich auch darauf, meine Fotografien und anderen Projekte, wie zum Beispiel Reiseberichte zu prä­sentieren und mich darüber austauschen zu können.

Viel Spaß beim Entdecken! Und denk immer daran: Folge deinem Pfad.